Produktauswahl festlegen
Festlegen, aus welchem Shop die Produkte kommen, unter welcher Adresse sie erreichbar sind und welche davon an Google gehen.
Auf einen Blick
- System: Shopware-Administration
- Voraussetzung: Erfolgreicher Verbindungstest aus Kapitel 7
In der Karte Produktauswahl beantwortest du drei Fragen: Woher kommen die Produkte, unter welcher Adresse findet man sie, und welche davon sollen zu Google.
Die Karte „Produktauswahl" mit den drei Feldern.
1. Storefront-Verkaufskanal wählen
Wähle den Shop aus, dessen Produkte du bei Google zeigen möchtest. Das ist dein normaler Verkaufskanal — der, den deine Kunden im Browser besuchen.
Sobald du hier etwas auswählst, lädt Shopware die Adressen, die für diesen Shop hinterlegt sind, und stellt sie im nächsten Feld zur Auswahl. Du musst also nichts abtippen.
2. Domain wählen
Google speichert zu jedem Produkt einen Link. Über diesen Link gelangt ein Interessent von Google Shopping direkt auf deine Produktseite — dorthin, wo er den Artikel kaufen kann.
Wähle deshalb die Adresse aus, unter der dein Shop für diese Kunden tatsächlich erreichbar ist.
Achtung
Betreibt dein Shop mehrere Adressen — etwa je eine für Deutsch und Englisch oder für verschiedene Länder — wähle die, die zu deinem Merchant-Center-Konto passt. Eine falsche Auswahl führt Kunden auf die falsche Sprachfassung, und Google lehnt Produkte ab, deren Link nicht zur verifizierten Website gehört.
Hinweis
Erscheint hier keine oder nicht die erwartete Adresse, ist sie am Storefront-Verkaufskanal nicht hinterlegt. Ergänze sie dort unter Domains und kehre anschließend hierher zurück.
3. Produkte auswählen
Über die Dynamische Produktgruppe legst du fest, welche Artikel übertragen werden.
| Auswahl | Wirkung |
|---|---|
Alles |
Alle Produkte des gewählten Storefront-Verkaufskanals gehen an Google. |
| eine Produktgruppe | Nur die Artikel, die den Regeln dieser Gruppe entsprechen. |
Das Feld ist als optional gekennzeichnet — ohne Auswahl wird alles übertragen.
Eine dynamische Produktgruppe ist eine Auswahl nach Regeln, keine feste Liste. Du legst sie in Shopware unter Kataloge → Dynamische Produktgruppen an, zum Beispiel „alle Artikel der Kategorie Spielwaren, außer Restposten". Der Vorteil: Sie pflegt sich selbst. Legst du später ein Produkt an, das den Regeln entspricht, wandert es automatisch mit zu Google — du musst hier nichts nachtragen.
Tipp
Artikel, denen Angaben wie ein Bild fehlen, werden bei Google Shopping einfach nicht angezeigt — sie richten keinen Schaden an. Eine Produktgruppe lohnt sich also vor allem dann, wenn du bewusst nur einen Teil deines Sortiments bei Google zeigen möchtest.
Damit steht, welche Produkte übertragen werden. Im nächsten Kapitel prüfst du, wie sie bei Google ankommen.
