Multichannel im E-Commerce: Wie du das Produktdaten-Chaos beherrschst und auf allen Kanälen wächst

Wer heute im E-Commerce erfolgreich sein will, kommt an einer Multichannel-Strategie nicht vorbei. Die Zeiten, in denen Kunden ausschließlich über die Google-Suche oder direkt im Onlineshop kauften, sind längst vorbei. Stattdessen findet die Produktentdeckung zunehmend auf Plattformen wie Instagram, Pinterest oder Snapchat statt. Doch mit der steigenden Anzahl an Vertriebskanälen wachsen auch die operativen Herausforderungen für Shopbetreiber – insbesondere beim Management der Produktdaten.

In diesem Beitrag beleuchten wir die aktuellen Trends im Multichannel-Handel, analysieren die größten Stolpersteine bei der Produktdatenpflege und zeigen, wie du mit der richtigen technischen Lösung, wie zum Beispiel passender Shopware-6-Plugins, diese Hürden meisterst.

Die unaufhaltsame Entwicklung des Multichannel-Handels

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut dem DHL 2025 Ecommerce Report verkaufen mittlerweile 63 Prozent der Onlinehändler auf drei oder mehr Plattformen. Diese Diversifizierung ist keine Kür mehr, sondern eine absolute Notwendigkeit. Studien zeigen, dass 73 Prozent der Konsumenten mehrere Kanäle nutzen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Zudem geben Kunden, die über verschiedene Kanäle einkaufen, monatlich bis zu 1,5-mal mehr aus als reine Single-Channel-Käufer.

Besonders der Social Commerce entwickelt sich zu einem massiven Wachstumstreiber. Der globale Markt für Käufe über soziale Netzwerke wird für das Jahr 2026 auf 2,11 Billionen US-Dollar geschätzt . Die Plattformen haben sich von reinen Inspirationsquellen zu vollwertigen Vertriebskanälen gewandelt.

PlattformFokus & StärkeZielgruppe & Besonderheit
Google ShoppingHohe KaufintentionNutzer suchen aktiv nach Produkten; direkter Preisvergleich möglich.
Meta (Facebook/Instagram)Inspiration & Retargeting130 Millionen Instagram-Nutzer tippen monatlich auf Shoppable Posts.
PinterestVisuelle Planung93 Prozent der Nutzer verwenden die Plattform zur konkreten Kaufplanung.
SnapchatAwareness & Gen ZFokus auf junge Zielgruppen und interaktive AR-Shopping-Erlebnisse.

Diese Vielfalt bietet enorme Chancen, stellt Händler jedoch vor ein gravierendes Problem: Jeder Kanal spricht eine eigene Sprache, wenn es um Produktdaten geht.

Die unterschätzte Herausforderung: Das Produktdaten-Chaos

Die größte Hürde bei der Expansion auf neue Kanäle ist selten die strategische Entscheidung, sondern fast immer die operative Umsetzung. Wer seine Produkte auf Google, Meta, Pinterest und Snapchat platzieren möchte, hat entweder 4 verschiedene Produktfeeds oder muss sich gut auskennen, um einen gemeinsamen Produktdaten-Feed nutzen zu können.

Die Herausforderung dabei: Entweder diesen einen gemeinsamen Datenfeed richtig anzulegen oder die verschiedenen Feeds für jedes Werbenetzwerk separat einzurichten. Denn jede Plattform hat eigene technische Anforderungen.

Manuelle Pflege frisst Ressourcen

Viele Händler versuchen, diese Herausforderung mit manuellen Exporten, Excel-Tabellen oder verschiedenen Insellösungen zu bewältigen. Dies führt zu fehlerhaften Daten, veralteten Beständen und einem enormen Zeitaufwand. Zudem können sogenannte „Custom Labels“, wie beispielsweise „Topseller“ oder „Versandkostenfrei“, nicht effizient eingesetzt werden.

Die Lösung: Zentrale Steuerung mit dem Google Shopping PRO Plugin

Um im Multichannel-Handel wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigen Shopware-Betreiber eine Lösung, die das Datenchaos beseitigt.

Sebastian Lenz von LENZ eBusiness rät deshalb zu einer professionellen Einrichtung: „Einmal richtig eingerichtet, müssen die Datenfeeds meist nur regelmäßig kontrolliert werden. Es läuft dann alles automatisch, weitere Anpassungen sind dann nicht mehr nötig.“

Zu dieser Einrichtung gehört auch das Google Shopping PRO Plugin der LENZ eBusiness GmbH. Obwohl der Name historisch gewachsen ist, handelt es sich um ein umfassendes Multichannel-Tool, das nicht nur Google Shopping, sondern auch Facebook, Instagram, Pinterest und Snapchat nahtlos an Shopware 6 anbindet.

Anstatt für jeden Kanal ein eigenes Plugin zu installieren oder Daten mühsam extern aufzubereiten, ermöglicht die Erweiterung eine zentrale Steuerung direkt am Artikel im Shopware-Backend.

Sebastian LENZ, Geschäftsführer bei LENZ eBusiness:
„Ein professionell eingerichteter Produktdaten-Feed spart Zeit und Geld.
Und sorgt außerdem für eine hohe Qualität deiner Daten.“

Die Vorteile der zentralisierten Datenpflege:

1.Das Plugin erstellt einen Feed, der für alle Channels passt und ohne die Stammdaten anpacken zu müssen. So optimierst du deine Produkte für die Google-Suche, ohne den Titel in deinem eigenen Onlineshop verändern zu müssen.

2.Einfache Kategorisierung: Die Zuweisung der komplexen Plattform-Taxonomien (z.B. Google Produktkategorien) erfolgt bequem per Dropdown-Menü auf Artikel- oder Kategorieebene.

3.Integrierte Feed-Templates: Das Plugin liefert die passenden, technisch einwandfreien Feed-Vorlagen für Google, Meta, Pinterest und Snapchat direkt mit.

4.Volle Kampagnenkontrolle: Durch die Nutzung von bis zu fünf Custom Labels pro Artikel lassen sich Werbekampagnen auf den Plattformen granular und profitabel aussteuern.

Fazit: Bereit für die Multichannel-Zukunft

Der Verkauf über mehrere Kanäle ist der wichtigste Hebel für Umsatzwachstum im heutigen E-Commerce. Doch der Erfolg auf Google, Instagram, Pinterest und Co. steht und fällt mit der Qualität der Produktdaten. Wer versucht, dieses komplexe Konstrukt mit manuellen Workarounds zu managen, verliert auf Dauer gegen die Konkurrenz.

Mit der richtigen technischen Infrastruktur – einer zentralen, automatisierten Feed-Verwaltung direkt in Shopware – verwandelst du das Produktdaten-Chaos in einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Du möchtest deine Produkte auf allen relevanten Kanälen sichtbar machen? Entdecke das Google Shopping PRO Plugin im Shopware Store und teste es 30 Tage kostenlos oder kontaktiere LENZ eBusiness hier für eine professionelle Einrichtung des Plugins.

Quellen:

[1] The Future is Multichannel: A Look at DHL’s 2025 Ecommerce Report

[2] Omnichannel vs Multichannel: Key Differences, Benefits & Examples (Anchanto)

[3] Omnichannel vs. Multichannel Marketing: A Practical Guide (Attentive)

[4] 47 Social commerce statistics you need to know in 2026 (Ringly.io)

[5] Multi-Channel E-Commerce: Die unterschätzte Seite des Wachstums (Base.com)

Nach oben scrollen